Dienstag, 29. November 2011

Creadienstag - Fleecepullover für die Kollegin

Hallo!

Da kam meine Kollegin und wollte gern einen Pullover haben. Aus Fleece, in kiwigrün, rot und braun, mit Zipfelmütze und Taschen. Bekam sie natürlich. Die Farbkombination wollte ich so erst nicht wirklich vernähen, dann fiel mir mein Paisleywebband ein.

An der lieben Frau, die öfter auch mal mit Pippilangstrumpfzöpfchen herumrennt, sieht er Pullover allerliebst aus!


Viele Grüße, Jasmin

Sonntag, 27. November 2011

Habt einen ...

... schönen ersten Advent!

(das ist übrigens Nummer zwei, entstanden letzte Nacht. Dass eine vierte große Kerze fehlt, ist Absicht. Natürlich.)

Wir für unseren Teil werden nach dem Frühstück das alte Familienritual begehen und bei dem seit meinen Kindertagen uralten alterslosen Mann unseren Weihnachtsbaum aussuchen fahren. Geschlagen wird er natürlich erst am 4. Advent, ist ja klar.

Viele Grüße, Jasmin

Samstag, 26. November 2011

In letzter Minute - der Miniadventskranz

Hallo!

Unser diesjähriger Adventskranz fällt, entgegen der vorherigen Jahre, recht klein und schmächtig aus. Das liegt unter anderem am Platzmangel; stand er sonst auf dem ausladenden Esstisch, muss er jetzt auf dem relativ kleinen Couchtisch Platz nehmen, da der Esstisch für meinen Nähbedarf herhalten muss.

Kerze rauf, Kerze runter und dann - sowas habe ich auch noch nicht gesehen.

Ganz stilecht mit Mama auf der Tiefkühltruhe. Ein Held, der sich mit dem Kranzbasteln Wohnzimmer oder Küche versaut.

Lassen wir das unkommentiert.

Tochter.Groß' Adventskalender. Komisch, dieses Jahr durfte ich das Füllen deligieren.

Wehe dem, er fehlt!

Da isser ... Die Kerzen wirken ein wenig zu groß als wären sie perfekt auf die Größe des Kerzenhalters abgestimmt. Allerdings ist mir das Gesamtgebilde dann doch etwas zu klein, daher mache ich mich gleich/nachher/morgen an die Bergung unseres großen Kerzentellers, der dann kurzerhand auf dem Flur landen wird.


Wir wünschen einen schönen ersten Advent!
Viele Grüße, Jasmin

Tochter.Groß näht - Sofabettkissen

Hallo!

Von der Stoffauswahl über den Zuschnitt bis hin zum Nähen machte sie alles selbst, brauchte nur etwas Anleitung oder mal eine Haltehand. Ich bin immer wieder schwer begeistert! Es wurde ein Kissen mit Hotelverschluss.

Wer schneidet? Sie.
Einfädeln? Sie. Gut - da erhält sie keine Gegenwehr.

Sogar das Abstecken macht sie soweit alleine! Ich darf immerhin zwei Haltefinger leihen.


Ich fissle oft so lange am Stylefix. Dagegen nimmt sie sich sofort 'ne Nadel und löst das Oberpapier. Klar, dass sie auch das Webband selbst klebt.



Bittesehr - das Überallkissen. Ob auf dem Sofa, im Bett, im Auto, Krankenhaus oder der U-Bahn - es kann beinahe global eingesetzt werden.

Rafting with love ...

























Viele Grüße, Jasmin

Vom Krankenbett zur Herzkissenaktion

Hallo!

Da sind wir wieder ... Nach einem hotelähnlichen Aufenthalt im Krankenhaus (zumindest sah Tochter.Groß das so - immerhin gab's Essen im Bett) sind wir endlich wieder zuhause.

Gestern nahmen wir an der Herzkissenaktion von Gretelies und Lillestoff teil und es hat sich scheinbar gelohnt! Über 100 Kissen kamen zusammen, ich habe viele nette Gespräche geführt, bekam gut was beigebracht (Stichwort "Unterfaden holen" ...) und fand es grandios, so manchen mir bereits bekannten Blogger live zu treffen. Wiederholung, bitte!

Bevor wir unseren Abstecher machten, hat Tochter.Groß ein Sofabettkissen genäht und möchte das gern vorstellen. Den passenden Beitrag gibt's gleich.

Seit vorgestern stricke ich an einem Schal. Fein Reihe links, Reihe rechts, die letzte Randmasche links, die erste rechts. Der Schall rollt sich ein - und ich weiß nicht wieso! Ich hoffe gerade auf Tipps, Hinweise und Istjanichtsoschlimms *hüstel*

Viele Grüße, Jasmin

Samstag, 19. November 2011

Pause auf der Pädiatrie

Hallo!
Wer sich fragt, warum es hier gerade etwas ruhig ist, dem sei gesagt, dass Tochter.Groß gerade mit dollen Bauchschmerzen in der Kinderklinik liegt. Die ersten Untersuchungen, inkl. Vollnarkose sind bereits um und ich bin froh, dass es nicht der Blinddarm oder andere, akut vorfallende Organe sind. Jetzt schauen wir, was es noch sein kann. Eine Weile werden wir noch bleiben.
Zwei gute Dinge hat es gerade. Erstmal haben wir gerade viel Zeit füreinander und dann tut man hier endlich mal was gegen ihre monatelangen Schmerzen. Außerdem sind die Zustellbetten bequemer, als man meinen sollte.
In diesem Sinne... Macht euch ein schönes Wochenende. Ich bin gerade gespannt, ob ich tatsächlich über Handyemail bloggen kann.
Viele Grüße, Jasmin

Mittwoch, 16. November 2011

Jeanstaschen-Danai

Hallo!

Meine erste Danai ist innerhalb einer echten Nacht-und-Nebel-Aktion entstanden. Es war ordentlich frostig draußen, daher mussten Fleece und ordentliche Taschen sein. Leider sind die Bilder gestern grottig geworden. Der erste Blick wurde mit Freudenhüpfer quittiert und mal ehrlich - dafür macht man das alles doch, oder?



 Danai ist übrigens ein Beinahe-Komplett-Recycling-Projekt gewesen. Die Taschen stammen aus einer früheren Lieblingsjeans und der Fleece ist eine Sofadecke ...

Viele Grüße, Jasmin

Dienstag, 15. November 2011

Ein Ofenhandschuh - versuchsweise

Hallo!

Mein heutiger Beitrag zum CreaDienstag ist ein spontan schnell entstandener, recht unbeholfen genäht wirkender Ofenhandschuh. Meine Schwester hat heute Geburtstag, ein Geschenk sollte nachgeliefert werden und daher musste noch eine Kleinigkeit her. Sie backt wahnsinnig gerne extrem leckere Torten, hat aber noch keinen eigenen Ofenhandschuh. Das geht natürlich gar nicht!

Irgendwie ist der Handschuh ein wenig klein geworden, aber da meine Schwester recht schlanke Hände hat, passt er natürlich wie Faust auf Auge.

Dazu gibt es Backförmchen in Elch- und Pilzform, eine - wie ich finde - extrem praktische (Schokoladen-)Reibe, zwei Alubackformen in Form von Weihnachtsbäumen und ein Sahne-oder-Zuckerguss-Fütfüt. Im Hintergrund wird gerade eine Papierschneeflockentischdecke gebastelt.

Heute bin ich reichlich hinüber. Letzte Nacht saß ich ein wenig länger an der Schwiegermuttermaschine, 4 Uhr war es, glaub ich. Dafür ist mein erster Danai fertig! Morgen mehr. Außerdem habe ich meine Allesdrintasche geflickt und kann sie euch in den nächsten Tagen auch präsentieren. Vormittags habe ich die Klasse von Tochter.Groß in die hiesige Kirche begleitet. Das hat Spaß gemacht und war einfach sehr nett. Danach war ich schon wieder mit meinen eBay-Auktionen beschäftigt und habe nun endlich alles online! Kinderklamotten, Schuhe, Damenkleidung und BHs aus England ... Da hat sich doch einiges angesammelt. Der Erlös wird in Tochter.Groß' Sparbüchse gehen. Vielleicht mögt ihr ja auch einmal reinschauen ...

Okay ihr Lieben, ich lege mich nun in die Nähe von Tochter.Groß' neuem, selbstgenähten Kissen. Höch? Auch dazu gibt's bald einen Beitrag nebst Bildern. Mein Mutterherz pumpt!

Viele Grüße, Jasmin

Sonntag, 13. November 2011

Initiative Sonntagssüß - Nusskuchen glutenfrei + vegan -

Und wieder sind wir beim Sonntagssüß dabei! Erneut glutenfrei, dieses Mal aber in Kastenform. Das Rezept für glutenfreien und veganen Nusskuchen mit Schokostreuseln und Lebkuchenglasur gibt's weiter unten.

Verschiedene Firmen haben in den letzten Jahren verschiedene glutenfreie Backmischungen in verschiedenen Geschmacksrichtungen auf den Markt gebracht. Einige mögen wir, andere nicht. Vor relativ kurzer Zeit kam der Hersteller RUF dazu, günstige Backmischungen mit guten Backeigenschaften und gutem Geschmack zu vermarkten.

Für unbedarfte Nichtglutenfreiesser als kleine Info: Als ich "damals" vor drei Jahren meine Diagnose Zöliakie erhielt, wurde mein Leben schlagartig teurer. Brot kostet das vierfache, viele Brotsorten kann man ungetoastet aber kaum essen, da sie krümeln und bitter schmecken. Für 1kg Mehl kann man zwischen 1,80€ bis 5€ bezahlen, mangels Klebereiweiß (das ist das, was "wir Zölis" nicht abkönnen) bröseln die Backstücke aber gern vor sich hin. Die Lösung heißt bei mir "Fiberhusk", nichts anderes als Flohsamenschalen. Das kostet aber auch wieder Geld, blöderweise mag ich nur die teuersten. Für 500g Nudeln bezahlt man wenigstens 1,49€ (gibt es inzwischen bei Lidl!), in "normalen" Geschäften, Drogeriemärkten und Reformhäusern legt man aber in der Regel 2,99€ für ein Paket hin. Bei alledem ist guter Geschmack nicht garantiert. Es könnte alles ganz furchtbar furchtbar sein, wären Allergien und Unverträglichkeiten nicht gerade "im Kommen". Verschiedenste Firmen merken nämlich, dass mit uns Nichtallesessenkönnern Geld zu machen ist und springen auf den Allergiezug auf. Positiver Nebeneffekt: Der Wettbewerb bestimmt den Preis und scheinbar wird das glutenfreie Leben gerade etwas günstiger ...

Wieder zurück zu unserem heutigen Kuchen. Leider ist noch niemandem aufgefallen, dass Menschen, die sich glutenfrei ernähren, manchmal ganz schrecklichen Japp auf Nusskuchen haben! (Also ich.) Jetzt mal ehrlich - warum gibt es keinen glutenfreien Nusskuchen in Kastenform? Den mit Nussglasur? So haben wir einen selbst gemacht.

Noch einmal zur Erklärung: Ich benutze oft Backmischungen, weil die einfach einfacher in der Handhabung sind. Eine glutenfreie Mehlmischung besteht aus vielen verschiedenen Mehlsorten, weil z.B. reinem Maismehl jegliche Bindungseigenschaft fehlt. Eine glutenfreie Backmischung inkludiert außer der Mehlmischung auch noch Zucker, Schokotröpfchen, Aroma und was eben noch so alles in eine Backmischung gehört.

Meine Schwester würde gern vegan leben, wohnt aber noch bei unseren Eltern und mag nicht selbst kochen, weshalb sie nur vegetarische Kost bekommt. Sehr gemein, in ihren Augen., tut es aber noch nicht. Um mich auf spätere Zeiten vorzubereiten, übe ich mich hin und wieder in veganem Kochen und Backen.

Heute ließ ich mal das Ei weg und habe es gegen Sojamehl getauscht. Jedes Mal bin ich über die Konsistenz und den zwar eigenwilligen, aber angenehmen Geruch überrascht.
Ich bilde mir ein, Kuchen und Muffins werden mit Öl saftiger als mit Margarine.

Übrigens ist nur die Mehlmischung vegan, in der mitgelieferten Glasur ist Milchzucker.


Glutenfreier und veganer Nusskuchen mit Schokostreuseln und Lebkuchenglasur

- eine Backmischung RUF Schokoflockenkuchen
- 3 EL Sojamehl + 6 EL Wasser
- 100g Sonnenblumenöl
- 100g gemahlene Nüsse
- ggf. Vanillemark
- 100g milchfreie Schokolade oder Kuvertüre
- etwas Lebkuchengewürz

Sojamehl und Wasser vermengen, Öl und Mehlmischung dazugeben und natürlich die vorgegebenen drei Minuten verrühren (Backchefin Tochter.Groß spricht!). Dann  Schokoflocken, Nüsse und - wer mag - etwas Vanillemark hinzugeben und kurz umrühren. In eine gefettete und leicht eingestärkte Form geben und laut Anweisung backen. Normalerweise ziehe ich trotz neuem Herd 10 - 20 Grad ab und lasse den Kuchen dafür wenige Minuten länger im Rohr.

Nach dem Abkühlen Schokolade, bzw. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und ein wenig (!) Lebkuchengewürz einrühren. Dann abschmecken und evtl. etwas mehr hinzugeben. Auf den Kuchen streichen, fertig. (Oder man lässt es fließen wie wir und wundert sich dann, weshalb die Hälfte daneben geht, was dann in Kombination mit dem definitiv nicht gegangenen Teig doch wieder aussieht wie geplant - oder?)



Wir sind gerade gespannt auf den Geschmack, denn man soll es glauben oder nicht - dieses Posting ging mir vor! (Außerdem ist der Tee noch nicht fertig)

Viele Grüße, Jasmin

PS: Lecker!

Fishing for compliments - Tochter.Groß näht

Hallo!

Tochter.Groß nähte ihrem Teddybären Käppi unlängst einen Schlafsack. Zugegeben - beim Aufnähen des Webbandes habe ich geholfen, aber vom Zuschnitt über das Versäubern und Vernähen bis zum Wenden war es ihre Arbeit - die sie euch gern präsentieren möchte!




Nun hat es Käppi endlich auch dann nachts warm, wenn er mal aus dem Bett fällt und kann sogar noch mit einem anderen Kuscheltier kuscheln. Was für ein Bärenhimmel!

So, nun geht's ans nächste Projekt - ein Weihnachtswintersofakissen muss her. Klar, wer hier heute wieder Nadel, Faden und Schere schwingt, oder?

Viele Grüße, Jasmin

Die beschriebene Schlafmaske

Guten Morgen!

Ich male gerne und bevor ich zur Näherei kam, habe ich den Pinsel ganz gern mal in Aquarellfarbe getaucht. Dann sah ich, welche Kunstwerke so manche (Hobby-)Schneiderin per Nadelpinsel herstellt und dachte, dass ich das irgendwann später mal selbst probieren müsse.

Irgendwann später dann ...





Stimmt, es ist eine Schlafmaske! Auf den zweiten Blick erkannte das dann auch der Mann der Beschenkten. Die Geburtstagspräsentkombination bestand aus verschiedenen Gesichtsmasken, Badezusätzen, einem Tzatzikirezept (Gurken-Quark-Maske ...), einem schönen Duftöl, der Anweisung, sich während der Anwendung eben dieser Materialien gute und beruhigende Musik aufzulegen und eben dieser Schlafmaske mit gemalter Aufschrift.

Hätte mir jemand zuvor gesagt, dass die Schwiegermuttermaschine den Nähfußdruckregler versteckt - das wäre super gewesen! Besser noch, wenn mir jemand gesagt hätte, dass es einen Nähfußdruckregler überhaupt gibt und dieser Pröppel oben auf dem Gehäuse nicht nur zur Zierde dient! Immerhin war ich zu dem Zeitpunkt bereits so firm in Sachen Nähmaschine, dass ich von selbst darauf kam, die Stichlänge auf 0 zu stellen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen erholsamen Sonntag!

Viele Grüße, Jasmin

Samstag, 12. November 2011

Ein wunderschöner Samstag und ich ...

... erstelle gefühlt zweihundertachtunddreißigkommasieben eBay-Auktionen. Eigentlich wollte ich nur eine Hose und ein Paar Schuhe von Tochter.Groß verkaufen. Dann fiel mir der riesige passabel große Karton auf meinem Schrank auf, in dem ich zu kleine, zu große, halt zu unpassende Klamotten sammle. Görf ...

Ich bin doch tatsächlich mal entnervt, dabei habe ich mir bisher nicht mal die berühmte Auktionssoftware runtergeladen!

Geht's euch auch so? Erst monatelang über einige, wenige Wochen sammeln und dann alles auf einmal verticken? Oder geht ihr lieber auf Flohmärkte? Lasst ihr verkaufen? Schmeißt ihr weg?

So, wir machen nun Pause und gehen ein wenig raus in die kühle Luft, solange noch die Sonne da ist. Wunderschön draußen!

Viele Grüße, Jasmin

Freitag, 11. November 2011

Kunterbunte Uli

Guten Morgen!

Es sollte eigentlich ein kurzes Sommershirt werden. Da eben dieser in diesem Jahr ja aber etwas dürftig ausfiel (hoffentlich rufe ich nun keine schlechten Erinnerungen wach!), trug man Uli-Shirt unter Pulli oder Cardigan. Hinten ist es limettengrün, vorne gemustert, der Kragen ist rot-weiß gepunktet.


Leider ist mir gleich beim zweiten Bügeln ein schlimmer Fehler passiert - ich bin mit Stufe 2 1/2 über die Zackenlitze gefahren und sie halbierte ihre Breite ... Wie bügelt ihr solche Missgeschicke wieder aus? Ist ein Kleidungsstück unbrauchbar, wenn ihm schwere Verbrennungen passieren?

Viele Grüße, Jasmin

Herzkissen für Brustkrebspatientinnen

Guten Morgen!

Ich möchte hier ein wenig die Werbetrommel für eine gute Sache rühren. Gretelies und Lillestoff organisieren die Hannoveraner Herzkissenaktion. Mehr hier:

  
Material und einige Maschinen werden gestellt, genauso wie Kuchen und Kaffee. Nicht, dass man sich nicht freuen würde, wenn die ein oder andere Näherin die eigene Maschine und einen großen Keks mitbringen würde! Die Kissen gehen an die Frauenklinik der MHH.

Ich hab die Aktion schon im Kalender notiert - wie steht's mit euch? Da ich zur "Keine Zeit"-Fraktion gehöre, las ich doch sehr gerne, dass man kommen und gehen darf, wie es einem passt.

Mehr Infos gibt es übrigens bei Gretelies. Dort findet ihr auch eine Mailadresse, unter der ihr euch anmelden könnt.

Viele Grüße, Jasmin

Donnerstag, 10. November 2011

Äpfel sind gesund

Guten Morgen!

Eines Tages stand Tochter.Groß vor mir und meinte, sie bräuchte ein Kuschelkissen. Ob ich ihr eines nähen könnte? Klar!

Gefunden in einem der zahlreichen Büchereinähbücher wurde ein großer, roter, gesunder Apfel, der wahrscheinlich auch aufgrund seiner vorwiegend recycleten Inhaltsstoffe gut für die Umwelt ist:

- rotes Handtuch
- grüner Waschlappen
- weißes T-Shirt
- Rest brauner Popeline
- winzig kleiner Rest blau-karierter Popeline
- Füllwatte (hier aus einem alten Kissen)

Schnitt und Zusammenstellung erklären sich denk ich von selbst ... 



Das Kissen wandert zu Übernachtungen bei Freundinnen, Oma und Opa, in den Hort ... Hat sich wirklich gelohnt, ist Dank Handtuchstoff sehr kuschelig und ganz anders anzufassen als "normale Kissenstoffe", ging schnell und ist definitiv sehr anfängergeeignet.

Viele Grüße, Jasmin

Mittwoch, 9. November 2011

Pimp + paint die kaputte Lieblingshose

... oder: Wie stopft man eine Hose mal schnell so, dass man kaum gar nicht sieht, dass man es eigentlich nicht kann?

Zeitgleich ist mein erstes Tutorial übrigens mein erster Beitrag zum CreaDienstag.

Die Tage kam Tochter.Groß mit kaputter Hose nach Hause. Total durchgescheuert und gerissen am Knie - normale Flicken sind ja wahnsinnig langweilig und bei einer Siebenjährigen hält ein stinknormaler Bügelflicken auch nicht wirklich lange. Laufen, hocken, springen, rutschen und puhlen tun da ihre Dienste. "Mama, morgen möchte ich die wieder anziehen". Nichts leichter als das!


Benötige Zutaten sind:

- die kaputte Jeans
- Nähmaschine, entweder mit Garn in passender oder Kontrastfarbe -> gerade bei engen (Kinder-)Jeans benötigt ihr eine Nähmaschine mit Freiarm!
- Stück alter Jeans (etwas größer als das Loch; hier doppelt so groß, weil die Knie arg angescheuert sind)
- etwas Vliesofix
- Stoffmalfarbe in schwarz und metallic
- zwei Pinsel, z.B. Gr. 4 und Gr. 6
- etwas Webband
- Stylefix
- Schere, Stift, Maßband, Bügeleisen, Backpapier, ggf. Stecknadeln

Zubereitung:

So, los geht's. Mit dem Maßband wird die Hosenbreite am Knie abgemessen und das auf dem Reststück Jeans markiert. Braucht man für beide Knie Flicken, steckt man einfach zwei Jeansstücke aufeinander oder nimmt, so wie ich hier, einfach ein Stück Hosenbein einer alten Jeans.

Dann geht's ans großzügige Malen, z.B. eines Kreises, Sterns, Herzens oder anderem flächigen Motiv. Dabei darauf achten, dass das Motiv immer noch größer ist als das Loch. Ich fahre mit ungefähr 1cm extra ganz gut.


Die alte Jeans wird aufgeschnitten oder das Motiv direkt ausgeschnitten und auf Vliesofix gelegt. Bügeleisen nicht zu heiß einstellen und auf jeden Fall zwischen Fix und Eisen Backpapier legen! Die Sauerei möchte man wirklich nicht haben, glaub mir ... Nicht, dass ich damit Erfahrung hätte. Nach Anweisung überbügeln und wenigstens zwei Minuten abkühlen lassen. Das Motiv nebst Vliesofix spätestens jetzt ausschneiden (oder nachschneiden) und über das Loch legen. Drüberbügeln und wieder abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit geht's an die Einstellungen der Nähmaschine:

- Stofftransport aus, bzw. Stichlänge auf 0 stellen
- Geradstich wählen
- Nähfußdruck herabsetzen

Die Jeans wird jetzt auf den Freiarm gefädelt, der Nähfuß gesenkt und jetzt geht es ans Malen. Der ausgeschaltete Stofftransport transportiert ja nun nicht und Dank weniger Nähfußdruck lässt sich der Stoff per Hand recht einfach bewegen. Es folgt ein leichter Druck auf das Pedal - ich fahre dabei ganz gerne im Standgas und drücke nicht voll durch - und die Umrisse des Motivs werden langsam "nachgezeichnet". Gerade, wenn man mit Kontrastfarbe arbeitet, kommt es hierbei ganz bewusst auf mangelnde Perfektion an! Die Linien sollen krumm und schief, mal nah am Rand und mal weiter davon weg sein - wir wollen ja, dass der Flicken nach kurzer Benutzung ausfranst. Das Motiv wird zwei- oder dreimal umrundet, die Naht gesichert und die Nähmaschine kann beiseite gestellt werden. Herzlichen Glückwunsch - das Loch ist gestopft!


Tochter.Groß' Hose ist eine der knallengen Sorte. Dementsprechend unter Druck sitzt sie auf dem Freiarm. Es empfiehlt sich hier, alle Nase lang anzuhalten, ggf. den Nähfuß zu heben (Vorsicht! Die Nadel sollte schon im Stoff stecken ...) und den Stoff zurecht zu ruckeln.

Nach der Pflicht folgt bekanntlich die Kür. Man schnappe sich nun einen dünnen Stift, mit dem man Jeans gut bemalen kann (ganz ehrlich - ich nehme einen Edding. Der färbt dann nachher beim Waschen auch nicht alle anderen Klamotten ein und wird im nächsten Arbeitsschritt übermalt) und male oder pause ein paar hübsche oder coole oder hippe oder gefallende Bilder auf die Jeans. Diese werden dann mit dem Pinsel Gr. 4 in schwarz angemalt. Gut durchtrocknen lassen und auf links (!) überbügeln.


Nun kommt mein persönlicher Lieblingspart - der Einsatz der Metallicfarbe. Das Glas wird gut geschüttelt und der Pinsel Gr. 6 in die wenige Farbe, die sich auf der Innenseite des Deckels findet, getupft. Tupfend geht es dann auch auf der Jeanshose weiter; das Bild wird nicht fein nachgezogen, sondern recht grob nachgetupft.


Wieder gut durchtrocknen lassen und auf links bügeln, um die Farbe entgültig zu fixieren. Die Metallicfarbe löst sich nach einigen Wäschen leider ein wenig ab. Ich tupfe alle paar Wochen mal nach. Da die Farbe aber ja eh nur getupft wird, fällt der nun gebrauchte Usedlook gar nicht weiter auf und ist weiterhin schick.

Wer nun noch mag, schneidet ein wenig Webband in die gewünschte Länge, klebt es auf Stylefix und näht das dann auch noch an die Jeans. So hatte ich es eigentlich vor, wie ihr ja oben schon seht - leider wollte Tochter.Groß das dann nicht. Dafür trug sie ihre "neue" Jeans gleich mit (Pü)Rehpulli spazieren und erklärte Wünsche für weitere punktuelle Verhübschungen.


Ich hoffe, das Tutorial hat gefallen, vielleicht gelehrt und wird sogar nachgemacht.

Viele Grüße, Jasmin

Huch! Ein Teaser!

Da ist ein kleines Tutorial im Anmarsch ...


Viele Grüße, Jasmin

Antonia Langarmshirt

Hier kommt noch eine Antonia. Zugegeben; ich finde diesen Schnitt sehr schön und musste ihn mehrfach nähen. Auch der Stoff hatte es mir irgendwie angetan. Die "Applikation" war im Nachhinein ... Also, man will es ja nicht immer auf die Kinder schieben, aber ... Manchmal müssen Eltern auch nein sagen können, doch ...

Ach Mensch, Butter bei die Fische. Der Pulli ist schon reichlich bunt und dann habe ich Tochter.Groß einen Hund als Applikation vorgeschlagen. Sie traf die Stoffauswahl. Für uns ist klar, dass er eine riesige, rot-weiß gepunktete Nase hat. Erster Kommentar des alten Mannes: "Der schreit." Tochter.Groß liebt sie immer noch. Mann und Pulli, meine ich.





Trotz Vorwaschen der Stoffe habe ich das Gefühl, dass der Schnitt schnell nicht mehr passt. Tochter.Groß hat eigentlich Größe 134/140, entsprechend habe ich auch Antonia in dieser Größe genäht. Und jetzt schaut euch mal die Längen an ... Schade. Mache ich etwas falsch oder ist der Schnitt einfach ein wenig "kurz"?

Viele Grüße, Jasmin

Dienstag, 8. November 2011

Das erste T-Shirt für Tochter.Groß

Natürlich habe ich mich gleich an Farbenmixens Antonia rangeschmissen. Stoff vorne bunt, hinten hellblau, plus furchtbar hilflos appliziertem Schmetterling - und trotz mittlerweile zu kurz heiß geliebt!


Braucht ihr Bilder größer? Denn ich hätt ja gerne (irgendwann) Kritik, so ist das ja nicht. Und das geht, finde ich zumindest, nur dann, wenn man auch gut gucken kann.

Viele Grüße, Jasmin

Montag, 7. November 2011

Die erste Tasche

Bevor meiner Freundin und mir unser Taschenbuch geliefert wurde, wollte ich üben. So bin ich zum ersten Mal zu meiner Stoffdealerin gefahren und habe mich eingedeckt mit einem farbenfrohen Schwarz und einem sehr geblümten bordeauxroten Blümchenstoff (für meine Verhältnisse ist dieser Stoff extrem bunt, auffällig und naturverbunden. Bis dato war das hellste an meinem schwarzen Rucksack die dunkelgraue Ziernaht, daher sei mir die Doppelung bitte verziehen).

Es gab ein ganz schönes hin und her, darunter habe ich viel Stoff verschnitten. Einmal habe ich komplett falschherum zusammen genäht (Merke: "rechts auf rechts" heißt "rechts auf rechts"!), dann hatte ich das Versäubern vergessen. Letztlich habe ich es dann auch noch geschafft, mit meiner Schwiegermuttermaschine, die zu diesem Zeitpunkt ihren Namen wirklich verdient hatte, eine Tasche zusammenzuhacken.


Die Innennähte waren also erst im Nachhinein "versäubert", beim Anbringen des Trägers ist mir in einer Tour der Faden gerissen und zu kurz war dieser auch noch. Letztlich ist das hier aber meine erste Tasche und für mein zweites Stück überhaupt an einer Nähmaschine, im Learning-by-doing-Verfahren, das trotz intensiver Nutzung immer noch hält, bin ich doch recht stolz auf mich :)

Viele Grüße, Jasmin

Sonntag, 6. November 2011

Nähfragezeichen Nummer 12

Auch beim Nähfragezeichen von crafteln "muss" ich mitmachen. Nicht, dass mir gerade Ideen für Postings fehlen würden, aber hier verhält es sich ähnlich wie beim Sonntagssüß - ich freue mich schon lange darauf, dabei mitzumachen. Zumal ich ja tatsächlich bereits Leser habe! Wahnsinn ;) Die aktuelle Frage dreht sich um Knopflöcher. Na das passt ja ...


Angstgegner Knopflöcher
Die meisten Nähmaschinen können automatisch Knopflöcher produzieren. Warum sind Knopflöcher trotzdem ein Angstgegner? Welche Tipps und Tricks (oder gute Anleitungen im WWW) kennt ihr, um Knopflöcher ganz elegant, selbstverständlich und einfach zu machen. 

Meine Maschine kann auch Knopflöcher, ganz sicher. Sie sagt mir nur nicht, wie! Gut, so lange bin ich ja nun noch nicht unter den NäherInnen und ganz sicher war meine bisherige "Karriere" auch ein wenig davon geprägt, dass die Anleitung für Viktoria irgendwann verschütt ging. Über das Alter einer Dame spricht man zwar nicht, aber die Gute ist mittlerweile weit über 25 Jahre alt und da kapituliert sogar Google bei der Anleitungsfindung. Meine bisherigen Erfahrungen belaufen sich auf drei versuchte und ein geschafftes Knopfloch. Geholfen hat mir für den letzten (erfolgreichen) Versuch ein auf dem Flohmarkt für sagenhafte 50 Cent erstandenes Buch namens Das praktische Handarbeitsbuch von Gertrud Oheim, das ich in einer viel schöneren Ausgabe besitze als das, was beim Großen A zu erkennen ist. Nun nahm ich dann endlich mal eine dünne Nadel (warum habe ich zuvor mit einer 90er genäht?), ließ den vermeintlichen Knopflochfuß beiseite und dann ging es ans Versuchen. Dabei stellte ich für mich fest:

- eine dünne Nadel macht dünnere Löcher in den Stoff als eine dicke Nadel
- zu großer Abstand sieht doof aus, zu kleiner Abstand dellt sich aus
- ich muss den Stofftransport dem Stofftransport überlassen, damit sich ein annähernd gleichmäßiges Bild ergibt
- wenn ich ein Knopfloch in ein beinahe fertiges Projekt einfüge, gelingt es mir besser als auf einem Probestück Stoff
- ich komme mit Anleitungen aus alten Büchern, die so richtig schön kompliziert und eingestaubt sind, bei "komplizierten" Dingen scheinbar besser zurecht als mit welchen, die z.B. mit "verdammt einfach" oder "unkompliziert" gekennzeichnet im Netz zu finden sind

Es ging nämlich richtig um etwas! Tochter.Groß wollte endlich auch mal eine Tasche haben. Ich hatte mir bereits einige genäht, meiner Mutter auch und meiner Schwester sowieso, nur der Nachwuchs war bis dato leer ausgegangen. Derweil hatte Freundin Kati für ihre Tochter (welch Zufall - die beste Freundin von Tochter.Groß!) bereits eine wunderschöne, farbenfrohe, handwerklich beinah einwandfreie Tasche genäht. Klar, dass ich da in Zugzwang war - und unter Leistungsdruck stand. So entstand die berühmte Apfeltasche von Farbenmix. Und wer eine Apfeltasche sein will, braucht ein Knopfloch.

Leider sieht man hier, dass man kein Knopfloch sieht. Zum Zeitpunkt der Knopflochnäherei hatte ich allerdings das Blatt schon an den Apfel genäht.
Ganz gerne drücke ich mich ja vor Dingen! Abwaschen, morgens Kaffee kochen, bei Nebel Autofahren ... Das Übliche. Klar, dass ich mich dann auch temporär vor Knopflöcher drücke! Wie? So!
Hier ist einfach eine kleine Schlaufe eingenäht.
Weitere Nähfragezeichenantworten gibt es bei crafteln

Viele Grüße, Jasmin

Die Zahl des Tages ...

... ist die 362.

362 Fotos habe ich bestellt und sicherlich wurden auch so viele geliefert. Zugegeben, ich habe das Bilderentwickeln Dank digitaler Archive lange schleifen lassen. Aber dass knapp 1 1/2 Jahre reichen, um so viele entwicklungswürdige Bilder entstehen zu lassen, hat mich doch gewundert. Darunter sind viele Lieblingsbilder, die ich auch gerne alle zeigen würde. Aber das wäre sicher ein wenig zuviel des Guten, daher gibt es eine extrem kleine Auswahl:
In der Schultüte war noch etwas, das sah sie ganz deutlich. Wie kam sie aber dort heran?
Na so!

Tochter.Groß und ich auf einem Boot, mitten auf dem Mittellandkanal. Genauer gesagt in der Hindenburgschleuse in Anderten, die ihres Zeichens die größte Schleuse des Mittellandkanals sein soll. Wir fanden sie riesig.

Elternzeit auf einer Insel, hocherfreut Muschel gefunden.



Viele Grüße, Jasmin